HAPPY END - COY

Coy – hat es geschafft!
Ich möchte ich die Geschichte über Coy erzählen, die mich in meinem Tierschutzalltag besonders bewegt hat. Eine Geschichte über Mut, Vertrauen und darüber, wie ein einziger kleiner Hund zeigt, was es heißt, niemals aufzugeben.
Coy, ein Dackel-Cocker-Mix, wurde vor gut 1 ‚Jahr von seinen Vorbesitzern wieder bei mir abgegeben, weil er plötzlich merklich krank geworden war. Anstatt tierärztliche Hilfe zu suchen, wurde er einfach im Tierheim „entsorgt“. Erst bei mir stellte sich heraus, dass Coy an Diabetes litt – allerdings war es uns nicht mehr möglich, ihn rechtzeitig mit Insulin behandeln zu lassen und er verlor innerhalb von nur ein bis zwei Wochen sein Augenlicht.
Schicksal? 😉 Nur etwa zwei Wochen nach seiner Erblindung kam Alex als Volunteer zu mir ins Tierheim und übernahm sofort die zeitintensive Pflege von Coy. Von Anfang an war spürbar, wie viel Herz, Geduld und Hingabe in dieser Begegnung steckte.
Da es nahezu unmöglich war, für einen schwer kranken, blinden Hund ein geeignetes Zuhause zu finden, durfte Coy schließlich bei Alex bleiben. Und was soll ich sagen: Die beiden sind heute ein wunderbares Team. Das liegt vor allem daran, dass Alex sich mit vollem Herzen auf diesen kleinen, rebellischen und gesundheitlich angeschlagenen Hund eingelassen hat.
Coy selbst ist ein echtes Stehaufmännchen - Kämpfer mit großem Herzen. Trotz Blindheit, trotz Krankheit, trotz allem, was er erlebt hat, hat er sich in kürzester Zeit mit seinem Schicksal arrangiert. Er ist lebensfroh, mutig und zeigt jeden Tag, wie viel Kraft in einem kleinen Hund stecken kann. Man kann sich an ihm ein Beispiel nehmen – an seiner Anpassungsfähigkeit, seinem Vertrauen und seiner unerschütterlichen Lebensfreude.
Es gibt nur wenige Menschen, die bereit und in der Lage sind, aus einem so traurigen Schicksal eine Geschichte mit Happy End zu machen. Alex hat genau das getan. Und Coy zeigt uns jeden Tag, dass sich dieser Einsatz lohnt.
Alles Gute für Coy in seinem neuen, glücklichen Für-Immer-Zuhause.